Falträder und Kompakträder

Mit dem 1878 patentierten Zerlege-Hochrad des Briten William Grout ist die Idee von einem handlich zu verstauenden muskelbetriebenen Fahrzeug aus der Fahrradwelt nicht mehr wegzudenken, neben dem Nutzen, der sich für militärische Verwendung anbot wurden auch im zivilen Bereich schon in den 1920 bis 1940er Jahren Varianten mit kleinen Laufrädern entwickelt, die das Packmaß deutlich reduzierten. Die Klappräder der 1970er Jahre brachten durch Ihre billige Bauweise diese visionäre Gattung kurzzeitig  in Verruf, trotzdem entwickelten sich aus der Nische einige überlebensfähige und zum Teil visionäre Konzepte weiter. Das Faltrad bietet sich an für:

⇒ Pendler im Mix mit ÖPNV oder PKW – die Erreichbarkeit von Bus/Bahnstationen oder Transfer von zentrenfernen Parkraumflächen in die Innenstädte  sind aus Zeit- und Kostengründen die Alternative.

⇒ Reisende, die sich in kürzester Zeit einen neuen Ort erschließen möchten und dabei unkompliziert auch andere Verkehrsmittel einbinden möchten – je nach Packmaß, findet das Faltrad Platz in jedem Schließfach oder Kofferraum und kann in Flugzeug, Boot oder Eisenbahn problemlos als Gepäckstück untergebracht werden.

⇒ Innenstadtbewohner, mit wenig Platz für die diebstahlsichere Unterbringung ihres Fortbewegungsmittels - gefaltet einfach mit in die Umkleidekabine oder in der Garderobe abgegeben...

⇒ Piloten, die auch nach der Landung mobil sein wollen - lesen sie einen Teil des Artikels "Faltrad und Flugzeug - Mobilität nach der Landung" unseres Velocity Kollegen, Franz Koslar, hier. Den gesamten Artikel kann man hier bestellen.

     
Die aktuell am Markt erfolgreichen Firmen bieten einen bunten Kosmos verschiedener Faltradkonzepte in allen technischen Ausstattungsvarianten und verschiedenen Packmaßen, je nach Einsatzzweck und Geldbeutel – wir haben auch hier Testfahrzeuge zur ausführlichen Erprobung vor Ort, einige auch als Mietfahrzeuge buchbar!